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Blickwechsel
Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa. Ausgabe 6

Schwerpunkthema:

Zwischen Trauer und Triumph. Das Jahr 1918 und seine Folgen im östlichen Europa.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift BLICKWECHSEL – Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa ist erschienen. Das Journal lotet unter dem Titel »Zwischen Trauer und Triumph: Das Jahr 1918 und seine Folgen im östlichen Europa« die ambivalente Situation nach dem Ende des Ersten Weltkriegs aus, als manche Länder, Völker und Regionen erhebliche Verluste betrauerten, während andere angesichts neu errungener Eigenständigkeit triumphierten. Die Autorinnen und Autoren lassen dabei den Blick vom Baltikum über Danzig/Gdańsk und das Dreikaisereck bei Myslowitz/Mysłowice bis in den Kaukasus, nach Galizien und Ungarn schweifen. Ein Text des Prager deutschen Schriftstellers Max Brod aus dem Jahr 1918 wartet mit einer zeitlosen These zur Ursache von Kriegen auf.

Weitere Themen wie das musikalische Leben in der Friedenskirche zu Schweidnitz/Świdnica, das Wirken des Berliner Unternehmers Israel Moses Henoch in der Neumark, eine Vorschau auf die deutsch-polnische Ausstellung über den Maler Otto Mueller oder der 400. Jahrestag des zweiten Prager Fenstersturzes von 1618 sowie Streiflichter aus der Arbeit des Kulturforums und seiner Partnereinrichtungen runden die Lektüre des reich bebilderten Heftes ab.

Bestellungen
Bezug für Privatpersonen gegen eine Schutzgebühr von 2,50 € zzgl. Porto beim Stuttgarter Verlagskontor
E-Mail:  svk(at)svk.de oder
T. +49 (0)711–66721483
jeweils unter Angabe der Bestellnummer DF115

 

Aktuelles Jahrbuch des Deutschen Polen – Instituts

Die vorliegende Ausgabe des Jahrbuchs Polen beschäftigt sich mit polnischen Mythen, die die gegenwärtige Politik und die Gesellschaft, aber auch Kunst und Kultur in unserem Nachbarland bestimmen. Diese Phänomene verlangen nach Kenntnis und Verständnis, nur so können sie entziffert und richtig interpretiert werden. Ausländischen Beobachterinnen und Beobachtern macht es immer wieder Mühe, sie zu ergründen und einzuordnen; das Jahrbuch soll hierfür eine Hilfe leisten.
Die Autorinnen und Autoren belassen gegenwärtige und historische Mythen nicht ohne Kommentar, im Gegenteil, die Leserinnen und Leser werden kompetent und ausführlich durch die Mäander polnischer politischer Mythen und Symbole geführt. Über polnische Mythen nachgedacht und für uns geschrieben haben u.a.: Michał Olszewski über die Kraft nationaler Symbole, Cezary Michalski über den „gestohlenen Sieg über den Kommunismus“, Przemysław Czapliński über die Kresy, Paweł Kowal über den Warschauer Aufstand, Katrin Steffen über den „Antipolonismus“ der Juden, Anna Baumgartner über Mythen in der polnischen Historienmalerei und Joanna Staśkiewicz über die „Mutter Polin“.
Über den Nachkriegsruhm des Ortes Liebenthal bei Löwenberg/Lwówek Śl., der zum Drehort für die berühmte polnische Serie „Sami swoi“ über die Neusiedler aus dem Osten Polens im neuen Westen des Landes wurde, schreibt Matthias Kneipp in einem Gastbeitrag: Lubomierz – Ein Ort, der Filmgeschichte schrieb.
Passend zum Jahrestag der Unabhängigkeit Polens1918 – 2018 der Beitrag von Ulrich Schmid: Ausprägungen des Piłsudski-Mythos in der patriotischen Kultur Polens

Jahrbuch Polen 2018 Mythen
Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2018, 224 S., zahlreiche Abb. Preis: 15 € (Abo 13,50 €)
ISSN 1863-0278 ISBN 978-3-447-10966-6

 www.deutsches-polen-institut.de

Aus Politik und Zeitgeschichte – Ausgabe 10-11/2018 vom März 2018 mit Schwerpunkt Polen,  auch hier mit informativen Aufsätzen zum Thema 100 Jahre Unabhängigkeit.

Online zu lesen auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung:

 http://www.bpb.de/apuz/265493/polen

Aus dem Vorwort der Herausgeber:
Polen befindet sich im Wandel, politisch wie kulturell. Mit der Wahl der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in die alleinige Regierungsverantwortung Ende 2015 schlägt sich dieser auch auf höchster staatlicher Ebene nieder und wird von dort als "guter Wandel" (Dobra zmiana) weiter forciert. Ausdruck findet er in einschneidenden Reformen wie der des Justizwesens, die Polen jüngst ein EU-Rechtsstaatlichkeitsverfahren eingebracht hat, aber auch in Gesten und symbolischer Politik, etwa zum Umgang mit Geschichte, Erinnerung und historischer Verantwortung.

In Deutschland und anderen EU-Ländern werden diese Entwicklungen meist mit Sorge beobachtet. Bei aller berechtigten Kritik wird dabei eines oft übersehen: "Für Polen ist 1989 das Jahr, in dem man nach dem Ende des Kommunismus die Souveränität zurückerkämpft hat. Es ist nicht das Jahr, in dem die europäische Integration begann." Dieser Hinweis des Politologen Ivan Krastev verdeutlicht die Prioritäten der gegenwärtigen polnischen Regierungspolitik, die einem weltweiten Trend entsprechen: dem verstärkten Rückbezug auf die eigene Nation als Rezept gegen die Unbilden der Globalisierung und anderer internationaler Herausforderungen.

Dass sich in Polen erheblicher zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen diese Politik regt, wird im Ausland weit weniger wahrgenommen als die PiS-Politik selbst. Aber auch für Europafreunde gibt es in Polen nach wie vor zahlreiche Ansprechpartner. Zum 100. Jahrestag seiner staatlichen Unabhängigkeit als Republik – die Zweite Polnische Republik wurde im November 1918 gegründet – ist die polnische Gesellschaft jedenfalls weit weniger einheitlich, als es von außen erscheint oder als teilweise behauptet wird. 

Präsentation des Buches in Oppeln, Foto:skgd.pl  

Berühmte Deutsche aus Schlesien - Sławni Niemieccy Ślązacy. 

Die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien hat einen Text- und Bildband mit 14 Portraits historischer und lebender Persönlichkeiten, die alle ihre Herkunft aus Schlesien und die deutsche Muttersprache miteinander verbindet, herausgegeben.
Die Auswahl entzieht sich allen objektiven Kriterien und erfrischt in ihrer ungewöhnlichen Zusammenstellung: den Auftakt macht Thomas Gottschalk. Damit ist auch die Zielgruppe klar vorgegeben: junge Menschen, die eher über das Internet, Fernsehen und Werbung ihre Informationen beziehen als über Enzyklopädien, Belletristik oder Geschichtsbücher. Thomas Gottschalk ist zwar nicht in Schlesien geboren, aber seine Eltern sehr wohl. Seiner Verbundenheit zur Heimat seiner Vorfahren hat er mehrfach in Interviews und Reden Ausdruck verliehen, insbesondere im Jahr 2000 bei der Eröffnung des Kultur- und Begegnungszentrums Joseph von Eichendorff in Lubowitz/Lubowice. Der Journalist Krzysztof Ogiolda hat den populären Fernsehmoderator portraitiert, ebenso wie  alle weiteren Personen. Dazu gibt es keine Fotographien, sondern Zeichnungen der Künstlerin Halina Fleger, die seit Jahren mit der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen zusammenarbeitet. Die Gestaltung des Buches erinnert an Graphic Novels und hebt die Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Epochen künstlerisch zu einer Gemeinschaft – eben berühmter Deutscher aus Schlesien. Es sind in der vorliegenden Auswahl: Maria Göppert-Mayer, Johanna Gryzik-Schaffgotsch, Bernhard Grzimek, hl. Hedwig von Schlesien, Janosch, Miroslav Klose, Johann Kroll, sel. Maria Merkert, Georg Mitschke, Eduard Schnitzer (Mehmed Emin Pasha), Edith Stein, Oscar Troplowitz und Ernst Friedrich Zwirner.

Die Publikation wurde finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Inneres und Verwaltung Polens sowie des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln. Herausgegeben duch die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien www.skgd.pl

 ISBN 978-83-925029-6-8

 

Veranstaltung zu Leben und Werk Gerhart Hauptmanns

Haus Schlesien, Königswinter
Samstag, 21. April 2018 um 19 Uhr
„Agnetendorf, Dresden, Prag, Lemberg – Im Mittelpunkt: Gerhart Hauptmann“

Liederabend mit Uraufführung der Vertonungen der letzten Gedichte von Gerhart Hauptmann durch Prof. Norbert Linke, gemeinsam mit Annette Linke (Sopran ),Barbara Adams-Heidbrink (Sopran) und Andrea Klusmann (Piano)Eintritt 10,00 €

Bahnhof Görlitz, Gleis 1
Montag, 23. April 2018, 13-17 Uhr
Gerhart und Carl Hauptmann wiederentdecken

Der Görlitzer Verein Ars Augusta e.V. organisiert ein grenzüberschreitendes Polen-Sachsen INTERREG-gefördertes Projekt zu Leben und Werk der Brüder Hauptmann. Ein erstes Informationstreffen versammelt Hauptmann-Experten aus beiden Ländern.
Es sprechen Dr. Joanna Szafarz (Polnische Hauptmann-Gesellschaft), Dr. Maik Hosang (Universität Görlitz-Zittau), Dieter Liebig (Autor, Regisseur) und Janusz Skowronski (Autor).
Weitere Informationen:  https://www.ars-augusta.org/euro-art-lab.


Schlesisches Museum zu Görlitz, 14. September 2018
Ein neuer Roman mit Gerhart Hauptmann in der Hauptrolle  

Hans Pleschinski erzählt in „Wiesenstein“ farbig und epi­sodenreich vom großen, genialen Gerhart Hauptmann, von Liebe und Hoffnung, Verzweiflung und Angst. Er zeichnet das Ende des Krieges, den Verlust von Heimat, die große Flucht, vergegenwärtigt eine Welt, die für uns verloren ist, und das Werk Gerhart Hauptmanns, auch mit unbekannten Tagebuchnotizen. Es ist die Geschichte eines irrend-liebenden Genies und einer untergehenden und sich doch dagegen stem­menden Welt.
Ausgewählte Autorenlesungen

23. April im Cafe Ruffini München (Orffstraße 22-24)
24. April im Deutschen Literaturarchiv Marbach (Schillerhöhe 8-10)
25. April am Deutschen Theater Berlin (Schumannstraße 13)
26. April im Literaturhaus Frankfurt (Schöne Aussicht 2)

8. Mai in der Buchhandlung Osiander in Tübingen (Metzgergasse 25)
14. Mai im Literaturhaus Stuttgart (Breitscheidstraße 4)
16. Mai im Literaturhaus Köln (Großer Griechenmarkt 39)

5. Juni im Literaturhaus Rostock (Doberaner Str. 21)
9. Juni im Gerhart-Hauptmann-Haus auf Hiddensee (Kirchweg 13)
14. September im Schlesischen Museum zu Görlitz (Brüderstraße 8)
15. September im Haus Wiesenstein, im Städtisches Museum Gerhart-Hauptmann-Haus in Hirschberg (ul. Michałowicka 32)

16. November im Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner (Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2)

Alle Termine auf der Internetseite: chbeck.de

Wiesenstein, ein Roman von Hans Pleschinski, 552 Seiten, Verlag: C.H. Beck, 24,- Euro