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Moltke-Einschnitt 

Iserviadukt 

Bahnhof Oberschreiberhau, Fotos: Verein Schlesische Gebirgsbahn e.V. 

Die Zackenbahn im Modell
Sonderpräsentation vom 5. bis 27. Mai 2018

Der Verein Schlesische Gebirgsbahn e.V. hat über viele Jahre hinweg die Strecke von Hirschberg nach Grünthal (ab 1918 Polubný/Polaun, heute Kořenov/CZ), die sogenannte Zackenbahn, erforscht und in Miniatur nachgebildet. So entstanden detailgetreue Modelle der einzelnen Bahnhöfe und wichtigen Streckenabschnitte, die nun im SMG präsentiert werden.

Die knapp 49 Kilometer lange Zackenbahn wurde zwischen 1891 und 1902 gebaut. Die Strecke steigt ab Petersdorf/Piechowice (ca. 400 m über NN) steil an, erreicht mit dem Bahnhof Jacobsthal/Jakuszyce den höchsten Punkt (ca. 886 m über NN) und endet in Kořenov auf ca. 700 m über NN. Damit war die Zackenbahn die am höchsten gelegene Eisenbahnstrecke Preußens, auf der sich auch der höchste Signalmast Deutschlands befand. Markante Teilstrecken sind der schmale Moltke-Einschnitt bei Niederschreiberhau oder die Iser-Brücke.

Die schwierige Topografie der Strecke mit der enormen Steigung von 40‰ (1:25) war für die Entwicklung des Güterverkehrs hinderlich. So wurde die Strecke zwischen 1911 und 1923 als eine der ersten in Deutschland elektrifiziert. Ab 1927 kamen elektrische Triebwagen der DR-Baureihe ET 89 mit dem Spitznamen „Rübezahl“ zum Einsatz.

Fahrbetrieb der Zackenbahn-Modellanlage
5.5./6.5., 12.5./13.5., 19.5./20.5., 26.5./27.5.

samstags/sonntags, 10-17 Uhr

Während der Präsentation im SMG stellen die Vereinsmitglieder an den Wochenenden die Modellanlage vor und lassen originalgetreue Züge aus verschiedenen Zeiten fahren.